Für Unser Lübeck - FUL

Unser Programm

 

Bürgerbeteiligung ausbauen – FUL wählen!

 

Die FUL wertet den ersten erfolgreichen Bürgerentscheid Lübecks, der den Flughafen vor der Schließung bewahrte, und die Einwohnerversammlung in Travemünde, die die Bebauung des Grünstrandes verhinderte, als richtungsweisende Entwicklungen in der städtischen Politik. Die FUL steht für eine Ausweitung der Bürgerbeteiligung auf viele andere Bereiche und für größtmögliche Transparenz der kommunalpoltischen Entwicklungen und Entscheidungsprozesse.

 

Bei diversen Themen wie „Reecker Brücke“, „Badestelle Kleiner See“, „Kücknitzer Abfalllager“, „Grünstrand Travemünde“ und natürlich beim ersten erfolgreichen Lübecker Bürgerentscheid, der den Erhalt des Flughafens sicherte, ist festzustellen, dass die Bürgerschaft den direkten Draht zur Bevölkerung verloren hat. Außerhalb von Wahlen handeln die etablierten Parteien abgehoben. Deshalb wollen wir die direkte Beteiligung von Einwohnern auch in Einzelfragen erleichtern und fördern. Eine bewährte Möglichkeit hierzu sind Ortsbeiräte.

 

In Kiel, Neumünster und anderen Kommunen Schleswig-Holsteins wurden auf Stadtteilebene Ortsbeiräte eingerichtet. Außer Lübeck gibt es in ganz Norddeutschland keine große Stadt ohne Ortsbeiräte.

 

Ortsbeiräte setzen sich nach dem Kommunalwahlergebnis des Stadtteils zusammen. Damit sind demokratische Entscheidungsprozesse auch auf der kleinsten Ebene gewährleistet. Alle Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich und beginnen meist mit einer Fragestunde, in der sich die Einwohner mit ihren Problemen, Wünschen oder Anregungen direkt an die Stadtteilpolitiker wenden können. Die FUL setzt sich dafür ein diese direkte Mitwirkungsmöglichkeit der Bevölkerung auszubauen und in jedem Lübecker Stadtteil einen Ortsbeirat einzurichten. Mit einer starken FUL wird Bürgerbeteiligung groß geschrieben.

 

Flughafen ausbauen – FUL wählen!

Der Lübecker Flughafen wurde durch den ersten erfolgreichen Lübecker Bürgerentscheid gerettet. Die Mehrheit im Rathaus wurde erstmals durch ein direktes Votum der Einwohnerinnen und Einwohner überstimmt.

Die FUL hat mit vielen Aktionen für den Erhalt des Flughafens gekämpft und freute sich im Herbst 2012 mit den Flughafenmitarbeitern und den vielen Freunden des Airports über die Übernahme durch einen privaten Investor.

Das Bieterverfahren zum Kauf des Flughafens war mehr als erfolgreich. Vier Interessenten haben ihre Konzepte vorgelegt und bis zuletzt für den Kauf des Flughafens gekämpft.

Nach genauer Betrachtung, sowohl für die Belange des Flughafens als auch für die der Hansestadt Lübeck, wurde der Flughafen an Dr. Amar verkauft.

Der erste erfolgreich verlaufene Bürgerentscheid hat somit sein Ziel vollumfänglich erreicht.

Nun müssen dringende Maßnahmen des Flughafens positiv begleitet werden und mögliche Hindernisse bei der Abwicklung in der Verwaltung verhindert werden.

Es muss auch weiterhin für den Flughafen gekämpft werden. Dem neuen Eigentümer müssen alle Möglichkeiten geboten werden, seinen Plan zur Kapazitätserweiterung zu erreichen. Nur ein erfolgreicher Flughafen wird die Wirtschaftskraft Lübecks dauerhaft steigern.

Eine starke FUL setzt sich für den erfolgreichen Ausbau des Flughafens ein. 

Grünstrand auch zukünftig nicht bebauen – FUL wählen! 

 

Bei der geplanten Bebauung des Travemünder Grünstrandes wurde die bisherige Mehrheit im Rathaus ein zweites Mal durch ein Bürgervotum überstimmt. Mit überwältigender Mehrheit lehnte eine Einwohnerversammlung in Travemünde  die Bebauungspläne ab. Die FUL kämpfte monatelang mit den Bebauungsgegnern für den Erhalt des gesamten Grünstrandes und war maßgeblich an der Koordination der Protestaktionen beteiligt.

Der aktuelle Stand bedeutet aber nicht, dass die Verwaltung dauerhaft auf die Bebauung verzichten wird. Auch die CDU hat in der Vergangenheit mit diversen Bebauungsplänen bereits versucht, dieses Kleinod zu veräußern. Alle anderen Parteien in der Bürgerschaft wollten den Grünstrand gegen den Willen der Bevölkerung bebauen und werden von diesem Ziel nicht ablassen. Sie werden auch weiterhin versuchen, einen geeigneten Investor zu finden, um einen Hotelkomplex zu errichten.

Die FUL ist und bleibt weiterhin die einzige politische Gruppierung Lübecks, die ohne Wenn und Aber für einen komplett unbebauten Grünstrand streitet.

Nur eine starke FUL garantiert auch zukünftig, dass eine Bebauung des Grünstrandes verhindert wird.

Mehr Grün für Lübecks City – FUL wählen!

In unserer Umfrageaktion „Was wünsche ich mir für Lübeck“, die wir seit mehr als zwei Jahren regelmäßig durchführen, taucht immer wieder der Wunsch nach mehr Bäumen und Grünflächen in der Lübecker Innenstadt auf. Die FUL hat ein Konzept entworfen, wie wir unsere Stadt verschönern können. Wir hoffen, für diese Umgestaltungen Sponsoren zu finden und Stiftungen überzeugen zu können, so dass die Stadtkasse möglichst nicht belastet wird.

Wir wollen den Koberg begrünt sehen, aber auch für neu anstehende Bebauungspläne den Grünanteil mehren und von den Verantwortlichen garantiert wissen. Eine ausschließlich mit Wasserspielen „garnierte“ asphaltierte Fußgängerzone ist wenig einladend und unattraktiv. Mit einer starken FUL wird Lübeck grüner und attraktiver. 

 

Verwaltung verschlanken – FUL wählen! 

 

Viele Lübeckerinnen und Lübecker haben die erhöhten Kosten der Lübecker Bürgerschaft kritisiert. Wir sind auch der Meinung, dass die Bürgerschaft deutlich zu teuer ist. Daher setzten wir uns für eine deutliche Verringerung der Kosten ein. Aufwandsentschädigungen für Kommunalpolitiker, Fraktionszuschüsse und Sitzungsgelder müssen merkbar gekürzt  werden, Verdienstausfallerstattungen für Kommunalpolitiker wollen wir reduzieren.

Gleiches gilt für nicht gesetzlich vorgeschriebene Aufsichtsräte. Wir wollen, dass die Bürgerschaft alle Kontrollfunktionen über die städtischen Gesellschaften wieder direkt übernimmt. Aufsichtsräte, die aus einzelnen Bürgerschaftsmitgliedern bestehen, die für diese Tätigkeit zusätzlich entlohnt werden, brauchen wir nicht! Hier werden lediglich Posten geschaffen, die die jeweilige politische Mehrheit unter sich aufteilt. Den Unternehmen bringen diese Gremien keine Vorteile.

Die FUL setzt sich dafür ein, die Verwaltung zu verschlanken und überflüssige Doppelstrukturen abzuschaffen. Wir meinen, es gibt zu viele „Städtische Gesellschaften“, also Firmen, die zu 100 Prozent in städtischer Hand sind. Die Gesellschaften „Koordinierungsbüro Wirtschaft Lübeck“ (KWL), „Lübeck-Tourismus-Marketing“ (LTM) und die „Wirtschaftsförderung Lübeck“ erfüllen in vielen Bereichen sich überschneidende Aufgaben. Alle drei Gesellschaften verfügen über hochdotierte Geschäftsführungen. Hier sind deutliche Einsparpotenziale realisierbar. Die FUL möchte die genannten drei Gesellschaften zur „Lübeck GmbH“ fusionieren.

Die Gesellschaft für die Lübecker Schwimmbäder hält die FUL für überflüssig. Deren Aufgaben muss der Fachbereich übernehmen. Die FUL spricht sich für Transparenz der Vergütungsregelungen bei den städtischen Gesellschaften aus.

Lübeck verfügt über vier Senatoren, die von der Bürgerschaft gewählt werden, der Bürgermeister wird aber von den Lübeckerinnen und Lübeckern direkt gewählt. Die FUL lehnt beide Varianten ab.

Die direkte Bürgermeisterwahl hat sich nicht bewährt. Der Bürgermeister neigt dazu, sich von der Bürgerschaft zu entfernen und abgehoben zu handeln, da ihn die Bürgerschaftsmehrheiten nicht mehr gefährden können. Das halten wir für falsch und geradezu fahrlässig. Der Bürgermeister muss wieder von der Bürgerschaft gewählt werden.

Die Wahl der Senatoren durch die Bürgerschaft ist eine Besonderheit in Lübeck, die wir für nicht mehr zeitgemäß halten. In so gut wie allen anderen Kommunen heißen die Senatoren Dezernenten und sind städtische Angestellte. Sie müssen sich, wie jeder andere auch, um ihren Arbeitsplatz bewerben und werden nach fachlichen Gesichtspunkten ausgewählt. In Lübeck hingegen ist die Führung der Fachbereiche ein politisches Amt. Das lehnen wir ab.

Wir brauchen Fachwissen an der Spitze und nicht die Begabung zum politischen Machterhalt. Dezernenten müssen Fachleute sein. Daher spricht sich die FUL dafür aus, die Senatoren abzuschaffen und Dezernatsleiter als Angestellte einzustellen.

Die FUL setzt sich für eine Erweiterung und Modernisierung des Services der Stadtverwaltung ein. Wir möchten es endlich ermöglichen, dass Behördengänge durch Online-Angebote vermieden werden können. Wir wollen, dass beispielsweise Anmeldungen von Personen und Fahrzeugen sicher im Internet erledigt werden können. Bei dieser Neuerung ist auf ältere Bürgerinnen und Bürger Rücksicht zu nehmen. Wir sprechen uns für eine Serviceoffensive im Bereich des „E-Governments“ aus. Eine starke FUL streitet für eine Verschlankung und Modernisierung der Verwaltung! 

Sparen an den großen Posten – FUL wählen! 

Die Stadt Lübeck weist per 2012 folgende Verschuldung auf: 

Die Stadt selbst 1.300 Mio. €

Die städtischen Eigenbetriebe ca. 500 Mio. €

Die jährliche Neuverschuldung liegt bei rund 60 Mio. €

 

Die größten Positionen im städtischen Haushalt (Gesamthaushalt: 654 Mio. €) sind: 

Sozialtransferleistungen  262 Mio. €

Personalkosten  151 Mio. €

Zinsen  30 Mio. €

Jugendhilfe 30 Mio. € 

Die freiwilligen Leistungen belaufen sich auf ca. 45 Mio. €. Davon entfallen auf

Theater 7,2 Mio. €

Kulturangebote  0,6 Mio. €

MuK  1,3 Mio. €

Schwimmbäder 4,2 Mio. €

Museen 4,3 Mio. €

Sportförderung ca. 0,6 Mio. €

Sportstätten 4,5 Mio. €

VHS  0,5 Mio. €

Stadtbibliothek  3,5 Mio. €

Jugendarbeit/Jugendfreizeiteinrichtungen   5 Mio. €

Fazit: Selbst bei Streichung aller freiwilligen Leistungen würde immer noch ein jährliches Defizit von über 15 Mio. € bleiben. 

Lösung: Wer effektiv sparen will, muss zuerst die großen Posten prüfen. Die Transferleistungen und die Personalkosten müssen drastisch gesenkt werden, um die Stadt wieder handlungsfähig zu machen. Im Bereich der Sozialtransferkosten geht dies nur sehr langfristig durch Absenken der Anzahl der Leistungsberechtigten. Dies kann durch Schaffung von Arbeitsplätzen und durch Investitionen in Bildung erfolgen. Abiturienten sind weniger von Arbeitslosigkeit und Hartz IV betroffen als Hauptschüler oder Menschen ohne Bildungsabschluss. Im Bereich des Personals kann schon jetzt etwas getan werden: 

· Minimierung der Führungsebenen und Übertragung von Entscheidungskompetenzen auf die einzelnen Mitarbeiter/innen

· Verringerung der Aufgaben

· Bessere Vernetzung der Ämter untereinander. Beispiel: Leistungsberechtigte stellen dreimal den gleichen Antrag – beim Jobcenter, beim Wohnungsamt und beim Jugendamt für Zuschüsse zur Kinderbetreuung

 

Ein weiterer Punkt für Einsparungen ist die Menge der Bautätigkeiten. Hier muss eine Begrenzung auf das selbst durch die Stadt Durchführbare stattfinden. Wir können nicht ständig externe Bauleitungen, Projektsteuerer und Gutachter beauftragen. Wir haben eigenes Personal, das wir einsetzen müssen. Die FUL streitet für eine ausgewogene und nachhaltige Sparpolitik, die keine neuen Schulden aufbaut!

Konkrete Wirtschaftsförderung – FUL wählen!

Der Schwerpunkt der Lübecker Wirtschaft ist der Bereich Medizintechnik. Unternehmen wie Dräger, Euroimmun und etliche weitere kleinere Ausgründungen, hervorgegangen aus dem Universitätsklinikum, sind ein deutlicher Beweis. Die FUL begrüßt die Rettung der Universität Lübeck und unterstützt deren Umwandlung in eine Stiftungsuniversität. Wir sprechen uns für einen Ausbau der individuellen Studienförderung durch Stipendien aus.

Lübeck muss alles daran setzen, das „Silicon Valley“ der Medizintechnik zu werden. Durch Schaffung von entsprechenden Flächen (Bebauungs- und Büro-/Laborflächen) nahe der Uni ließe sich dieses Ziel einfach verwirklichen. Lübeck muss aktiv um die Ansiedlung neuer innovativer Unternehmen für die Hansestadt werben.

Das Wissenschaftsmanagement, das sehr erfolgreich das Jahr der Wissenschaft organisierte und begleitete, ist prädestiniert, die Rolle des „Investitionslotsen“ für diesen Bereich zu übernehmen.  Mit der FUL auf dem Weg zu einem Lübeck als „Silicon Valley“ der Medizintechnik!

Tourismus fördern – für ein starkes Travemünde

Unbestreitbar ist einer der attraktivsten, touristischen Anziehungspunkte und einer der wichtigsten Treiber für ein erfolgreiches Stadtmarketing neben der Altstadt, unsere schöne Tochter Travemünde.

Aus diesem Grunde hat die FUL in den vergangenen zwei Jahren immer wieder an Infoständen und während anderer Aktionen die Probleme der Travemünderinnen und Travemünder erfragt. Mit vielfältigen Aktionen haben wir gemeinsam mit ihnen zum Beispiel die Grünstrandbebauung verhindert. Aufgrund der besonderen touristischen Situation Travemündes muss die „Vermarktung“ Travemündes weiterhin einer unserer Schwerpunkte sein, denn ein boomender Travemünde-Tourismus kommt der gesamten Stadt zu Gute. Bei unserer Aktion „Was wünschen Sie sich für Travemünde“ erhielten wir mit großem Abstand am häufigsten die Antwort, dass Travemünde ein Schwimmbad für Jedermann benötigt. Die Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft hat einen Investor für eine Thermenlandschaft präsentiert, hier müssen weitere, intensivere Gespräche geführt werden. Eine Schwimmhalle wird mehr Gäste dazu animieren Travemünde zu besuchen und damit den Ganzjahresaspekt für Besuche Travemündes steigern. Die FUL wird sich für die sinnvolle Auseinandersetzung zum Bau einer öffentlichen Schwimmhalle einsetzen.

Das schäbige Aussehen des Eingangsbereiches des Travemünder Bahnhofs ist endlich zu beseitigen. Die Verlängerung der Paul-Brümmer-Straße ist notwendig, um das innere Kurgebiet vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Durch den Wegfall der Trelleborgallee zwischen Brügmanngarten und Eselswiese, würde ein größerer Park entstehen, der für Sportveranstaltungen genutzt werden könnte wie das frühere Pfingst-Hockey-Turnier.

Der große Bereich an der Nordermole mit seiner Tribüne eignet sich besser als jeder andere an der Küste für eine Sportanlage. Hier könnten alle Beachsportarten stattfinden. Vor Jahren fand hier ein weltmeisterliches Beachsoccer-Turnier mit einer wesentlich größeren Arena als in Timmendorf statt. Das größte Beachhandballturnier Deutschlands wird hier schon unter einfachsten Bedingungen ausgetragen. Empfehlenswert wäre auch, die Beachvolleyballfelder wieder aufzubauen und um Basketballkörbe zu erweitern.

Travemünde ist in den vergangenen Jahren von allen Parteien und Wählergemeinschaften stiefmütterlich behandelt worden. Die Mitgliedschaft der FUL ist in Travemünde fest verwurzelt und weiß, wie Lübecks schönste Tochter tickt. Die FUL wird die Vertretung Travemünder Interessen in der Lübecker Bürgerschaft auf eine neue Stufe stellen und somit ganz Lübeck ein gutes Tourismusentwicklungspotenzial bescheren. Eine starke FUL ist eine starke Vertretung Travemündes in der Bürgerschaft!

Kita-Gebühren gerecht verteilen – FUL wählen! 

Die FUL spricht sich für Bildungsgerechtigkeit aus. Die Herkunft eines Kindes darf nicht über dessen Chancen entscheiden. Wir begrüßen den Lübecker Bildungsfonds und wollen ihn ausbauen. Lübeck muss seine Vorreiterrolle im Bildungsbereich verteidigen und weitere Schritte für ein gerechtes Schulsystem einleiten.

Die FUL will die Kita-Gebühren anders verteilen. Wir sind der Meinung, dass Besserverdiener durchaus bereit sind, höhere Gebühren zu leisten. Hier muss eine Umverteilung vorgenommen werden, entsprechende Gebührenordnungen sind anzupassen. Über die Einkommensgrenzen muss noch detailliert gesprochen und verhandelt werden. Auch hier favorisieren wir eine breite Bürgerbeteiligung.

Im Schulbereich ist klar, dass die Gemeinschaftsschule die mit großem Abstand beliebteste Schulform ist. Da für uns der Elternwille das maßgebliche Kriterium bei der Schulwahl ist, sprechen wir uns für den Ausbau der Lübecker Gemeinschaftsschulen aus. Wir wollen an in Frage kommenden Schulen zusätzliche gymnasiale Zweige entstehen sehen, die gemeinsames Lernen bis zum Abitur ermöglichen.

Die Existenzberechtigung der Gymnasien darf dabei nicht angezweifelt werden. Eine starke FUL setzt sich für Bildungsgerechtigkeit ein! 

Keine Giftmülltransporte – FUL wählen! 

Die FUL hat sich als erste Lübecker Fraktion gegen die geplanten Asbesttransporte auf die Deponien Ihlenberg (ehemals Schönberg) und Rondeshagen eingesetzt. Durch einen breiten Bürgerprotest in mehreren Bundesländern konnten die Transporte verhindert werden. Trotzdem ist das Thema damit nicht abgeschlossen. Im Jahr 2012 wurden Genehmigungen für Asbestgroßtransporte an ansässige Firmen vergeben, über den Lübecker Hafen werden Giftmülltransporte abgewickelt. Die Gesundheitsgefährdung wird oft nur oberflächlich untersucht. Die FUL setzt sich gegen jeden Giftmülltransport über den Lübecker Hafen und gegen jede Förderung oder Belieferung der Deponie Ihlenberg ein. Ziel der Lübecker Politik muss es wieder werden, die Deponie Ihlenberg langfristig zu schließen und abzutragen. Die Gesundheitsgefährdungen sind zu groß, das Areal ist zu nah am Lübecker Stadtgebiet gelegen. Eine starke FUL kämpft für eine Schließung der Deponie Ihlenberg! 

Busreform überprüfen – FUL wählen! 

Die FUL streitet für eine Rücknahme der Busreform von 2012. Das Angebot wurde zu stark eingeschränkt. Viele Stadtteile sind nach 21 Uhr quasi nicht mehr zu erreichen. In den Morgenstunden kommen Arbeitnehmer/innen und Schüler/innen nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit/Schule. Gleichzeitig steigen die Preise. Diese Entwicklung ist unfair und muss gestoppt werden. Nach der Rücknahme der letzten Reform möchte die FUL das Angebot ausweiten, ohne die Preise zu erhöhen. Hier ist das Limit unserer Ansicht nach erreicht. Der öffentliche Personennahverkehr wird immer ein Geschäft bleiben, das auf kommunale Zuschüsse angewiesen ist. Dieses Faktum anzuzweifeln, halten wir für unseriös.  Eine starke FUL kämpft für einen starken ÖPNV in Lübeck! 

Lübecker Theater stärken – FUL wählen 

Das Theater Lübeck darf nicht schlechter gestellt werden als vergleichbare Theater im Lande. Landeszuschüsse müssen gerechter verteilt werden. Es kann nicht sein, dass das Kieler Theater mehr Zuschüsse erhält als das Lübecker. Lübeck muss weiterhin ein Ort der Hochkultur sein. Benachteiligungen dürfen dieses wichtige Aushängeschild der Lübecker Kultur nicht treffen.

Die FUL setzt sich dafür ein, dass die Theater Lübeck und Kiel gleich gestellt werden und das Lübecker Theater genau soviel Landeszuschüsse erhält wie das Kieler. Wir wollen die Zuschüsse für das Theater nicht weiter erhöhen aber auch nicht kürzen. Kürzungen bei den vielen kleinen Theatern lehnen wir ab. Wir glauben, dass es nicht gerechtfertigt ist, die kleinen Häuser existenziell zu bedrohen, um die Stadtkasse marginal zu entlasten.  

Die FUL begrüßt den Bau des Hansemuseums und die Umgestaltung der Untertrave. Wir wünschen uns in weitergehenden Maßnahmen auch eine Aufwertung der Großen Burgstraße und der unteren Kanalstraße. Eine starke FUL bewahrt die schönen Künste Lübecks! 

 

Sonntags einkaufen – FUL wählen! 

Der Tourismus ist mit mehr als 16.000 Vollzeitstellen der wichtigste Wirtschaftsfaktor Lübecks. Wir begrüßen das Ziel, die Zahl der Übernachtungen in Lübeck bis 2020 auf zwei Millionen im Jahr zu steigern. Hierfür muss die Tourismusförderung modernisiert werden. Neue Wege sind zu beschreiten.

Die FUL spricht sich für Sonntagsöffnungen aller Geschäfte in der Lübecker Innenstadt aus. Hierfür könnte die Bäderregelung auf Lübeck ausgedehnt werden. Wir glauben, dass dieser Schritt die Stadt beleben würde, mehr Arbeitsplätze schaffen kann und zusätzliche Touristen nach Lübeck bringt.

Die FUL lehnt auch weiterhin die Lübecker Bettensteuer ab. Diese Sonderabgabe bringt der Stadtkasse weniger als eine Millionen Euro im Jahr ein, sorgt aber für einen Wettbewerbsnachteil und einen schlechten Ruf der Stadt als Reiseziel. Das gesamte Konzept Bettensteuer richtet mehr Schaden an als es einbringt. Daher will die FUL die Einführung der Bettensteuer zurücknehmen. Für einen fairen Wettbewerb mit einer starken FUL!




Wir wünschen uns für Lübeck:

erup
die Wegbeleuchtung auf dem Kalvarienberg in Travemünde wieder herstellen
Sonntag, 26. Mai 2013
Jason
Erhalt der Lübecker Wertanlagen, wie Grundstücke, Gebäude u.A. Eine kurzfristige Finanzspritze ist keine Lösung sondern nur ein Tropfen auf einen heiß...
Sonntag, 26. Mai 2013
sachsa
Demokratie umsetzen Bürger in Politik mit einbezeihen durch veranstaltungen.
Mittwoch, 22. Mai 2013
Niklas
Direkte Demokratie, Volkbefragung bei wichtigen entscheidungen.

Extremisten gleichbehandeln, auch Linksextreme Strukturen die sich Etabliert haben ...
Mittwoch, 22. Mai 2013
Luca Leon Markmann
Ich wünsche mir, dass nicht solch unsinnige Parteien mit unwählbarem Parteiprogramm (Flughafenausbau; Sonntagseinkauf etc.) zur Wahl in Lübeck antrete...
Mittwoch, 15. Mai 2013
Sabine Schrader
Der Schulgarten muss unbedingt erhalten bleiben. Gerade für ältere Mitbürger erfüllt er als Treffpunkt zur Kontaktaufnahme eine wichtige soziale Funkt...
Mittwoch, 08. Mai 2013
Axel
Erhalt der Location Strandsalon in irgeneiner Form als Öffentlicher Raum.
Mittwoch, 01. Mai 2013
Uwe Schorenski
Eine konstante und vertrauenswürdige Bürgerschaft mit klaren Verhältnissen!
Montag, 29. April 2013
Ole Jensen
Es wäre wünschenswert, sich um die bestehende Armut, gerade unter denÄlteren Mitbewohner hier im Stadteil zu kümmern! Und ein Statement seitens der FU...
Dienstag, 09. April 2013
h.d.
Kosten für Fraktionsgeschäftsstellen mindestens halbieren.
Sonntag, 07. April 2013
>