Stiftungsgelder für Theater?

Die Fraktion FUL schlägt für die Bewältigung der finanziellen Krise beim Lübecker Theater eine Stiftungslösung vor. Sowohl mehr städtisches Geld für das Theater als auch ein Ausstieg aus der Tarifgemeinschaft seien politisch nicht durchsetzbar. Die FUL schlägt vor, die privaten Stiftungen um Hilfe zu bitten. 

 

Der Fraktionsvorsitzende der FUL, Jens-Olaf Teschke, erklärt hierzu:

 

„Wir haben bei der Problematik der Finanzen des lübschen Theaters jetzt zwei verhärtete Positionen. Würde man den Haustarif akzeptieren, hätte dies die politische Folge, dass bei allen städtischen Gesellschaften Haustarife denkbar wären.

 

Im Umkehrschluss würde aber auch eine Bewilligung zusätzlicher städtischer Mittel für das Theater den Effekt haben, dass alle anderen städtischen Gesellschaften auch mehr Geld wollen. Schließlich müssen überall aus dem Tarifvertrag resultierende Lohnerhöhungen finanziert werden.

 

Die linke Ratsmehrheit schließt aus diesem Dilemma das übliche Fazit, dass dann eben mehr Schulden gemacht werden müssen. Das kann es angesichts der Schuldenlast im Lübecker Haushalt aber auch nicht sein. Zusätzlich läuft man Gefahr, dass der Innenminister Schleswig-Holsteins eine solche Zusatzausgabe nicht genehmigt. Und was tut man dann?

 

Man kann das Ganze hin und her drehen. Es spricht grundsätzlich nichts gegen eine moderate Lohnerhöhung, die Stadt hat aber nun mal kein Geld dafür.

 

Ein ähnliches Dilemma erlebte Lübeck, als es um die Finanzierung des Mittagessens für Schulkinder ging, deren Eltern sich dies nicht leisten können. Damals wurden auf SPD-Initiative aus dem Bildungsfond Mittel bereitgestellt, um das Problem zu lösen.

 

Ähnliches schlagen wir für das Theater vor. Lübeck als Hauptstadt der Stiftungen hat viel privates Geld. Wir würden es begrüßen, wenn die Possehl-Stiftung oder andere Stiftungen in der schwierigen Lage einspringen würden und Theater und Stadt unterstützen.“

 

 

PRESSEERKLÄRUNG 11/2012 vom 17. Februar 2012




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