Kein Restaurator für Lübeck

Olaf Nevermann, Ausschussmitglied des Finanz- und Personalausschuss für die FUL, kritisiert die Personalsituation im Bereich Bau. Es sei unverständlich, dass in einer geschichtsträchtigen Stadt wie Lübeck unter den städtischen Mitarbeitern keine Restauratoren und Spezialisten für die Sanierung historischer Bauten zu finden seien. 

Olaf Nevermann erklärt hierzu:

 

„Stellen Sie sich vor, Sie besitzen einen Betrieb für Gas und Wasserinstallation. Es wäre doch sinnvoll, in diesem Betrieb auch Klempner zu beschäftigen. Lübeck handelt da anders! Unsere Stadt besitzt zwar über 800 Gebäude, davon auch etliche historische wie die Katharinenkirche, das Katharineum,  das Rathaus, das Holstentor und viele mehr. Im Lübecker Bauamt mit vielen hochqualifizierten Architekten, Bauingenieuren und Technikern findet sich aber nicht ein Einziger, der historische Bauten sanieren kann oder deren Sanierung beaufsichtigen könnte. Stattdessen beschäftigt Lübeck lieber für mehrere hunderttausende Euro im Jahr Ingenieure aus Süddeutschland. Für die FUL ist dies nicht nachvollziehbar.

 

Auf eine Nachfrage beim Bausenator kam die Antwort, dass der letzte Techniker, der sich auf Restaurationen solcher Gebäude verstand, vor Jahren das Holstentor saniert habe und dann in Rente gegangen sei. Nachfolger seien auf dem Arbeitsmarkt angeblich  nicht zu bekommen.

 

Wieso hat das Bauamt nicht rechtzeitig Nachfolger eingearbeitet? Warum kann man nicht einen Ingenieur einstellen, der sich in die Materie einarbeitet? Von einem Hochschulabsolventen kann man dies durchaus erwarten!

 

Es wurden mehrfach Aufträge an externe Dienstleister vergeben, meistens mit der Begründung fehlender eigener kompetenter Mitarbeiter. Entweder führen wir zu viele Projekte durch, eine Reduktion würde auch zu Einsparungen führen, oder die Leitung des Bauamtes handelt ungenügend im Bereich Personalmanagement und stellt nicht die richtigen Mitarbeiter ein! Wir müssen unseren Mitarbeitern auch mal etwas zutrauen, ich glaube wir wären sehr überrascht, was die alles können!“

 

PRESSEERKLÄRUNG 5/2012 vom 23. Januar 2012




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