Kurbetrieb erhalten

Im Ausschuss für den Kurbetrieb Travemünde wurde ein Bericht vorgestellt, der die Einsparmöglichkeiten beim Kurbetrieb aufzeigt. Die FUL befürchtet durch die angekündigte Umstrukturierung nicht nur keinerlei Spareffekt, sondern sogar höhere Kosten. Es sei offensichtlich geworden, dass die Aufgabenreduzierung beim Kurbetrieb der falsche Weg sei, erklärt der Fraktionsvorsitzende der FUL, Jens-Olaf Teschke. Es wäre  sinnvoller, die Aufgaben des Kurbetriebes auszuweiten und ihn wieder zum Zentrum für Travemünder Tourismusinteressen zu machen.

 

Der Fraktionsvorsitzende der FUL, Jens-Olaf Teschke, erklärt hierzu:

 

„Die Zahlen entlarven den Plan der Ratsmehrheit, den Kurbetrieb Travemünde mittelfristig abzuschaffen, als das was er ist – der Weg in die genau falsche Richtung. Wenn in Zukunft Bereiche der Lübecker Stadtverwaltung und Externe Aufgaben übernehmen, die bisher vom Kurbetrieb gemacht wurden, wird es teurer werden. Das ist auch auf den ersten Blick erkennbar. Das aktuelle Vorhaben ist simpel. Beim Kurbetrieb sollen zwei Planstellen nicht mehr besetzt werden und die Angestellten der Lübecker Verwaltung sollen die anfallende Arbeit mal eben nebenbei mit erledigen. Diese Milchmädchenrechnung wird dann als große Umstrukturierung und wohldurchdachte Planung von Fachleuten verkauft. Da hatten wir etwas mehr erwartet.

Die Ratsmehrheit eiert beim Thema Kurbetrieb herum. Die Neuorganisation der touristischen Interessen im Ostseebad muss mutig und mit Engagement angegangen werden. Statt endlich realistische Möglichkeiten aufzuweisen, wird von Monat zu Monat geflickschustert und nicht klar Position bezogen. Dieses unprofessionelle Verhalten der Lübecker Politik hat Travemünde nicht verdient.

Die FUL hat eine klare Position, deren Umsetzung sie bereits in der Bürgerschaft vergeblich beantragt hat. Einsparungen beim bereits existenziell abgespeckten Kurbetrieb sind ohne massiven Qualitätsverlust nicht möglich. Wer jetzt noch sparen will, will den Kurbetrieb schließen. Es ist ein Fehler, die Interessen des Tourismus abzuwerten und sie nicht mehr vor Ort zu organisieren. Im Gegenteil: der Kurbetrieb muss wieder die Zentrale der Tourismusbelange Travemündes werden und seine Aufgabenbereiche müssen zurückgeholt und ausgeweitet werden. Wir sind überzeugt, dass dies die Stadt nicht mehr Geld kostet als bisher. Die Qualität der Kurarbeit und damit die Attraktivität des Reiseziels Travemünde und Lübeck könnten so sogar noch gesteigert werden.“ 

PRESSEERKLÄRUNG Nr. 38/2011 vom 20. November 2011




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