Tourismusstandort Travemünde abgehängt

Der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat der FUL, Jens-Olaf Teschke, kritisiert die Entscheidungen der Lübecker Bürgerschaft. Mit der Abschaffung des Kurbetriebsausschusses und der Weigerung den Ortsrat Travemünde rechtlich zu stärken, sei das Seebad als touristischer Hotspot in zweifacher Weise abgehängt worden und werde von der Stadtverwaltung erneut stiefmütterlich behandelt, so Teschke.

 

Der Spitzenkandidat der FUL, Jens-Olaf Teschke, erklärt hierzu:

 

„Die FUL hat sich in der vergangenen Bürgerschaftssitzung für den Erhalt des Kurbetriebsausschusses als letzte eigenständige Vertretung Travemündes in der Lübecker Verwaltung und für die rechtliche Stärkung des Ortsrates Travemünde, der bisher formal keinerlei Kompetenzen hat, ausgesprochen. Leider stimmte die Mehrheit des Hauses erneut gegen Travemünde.

 

Ein bedenklicher Trend hat sich am vergangenen Donnerstag fortgesetzt. Die Lübecker Politik schert sich wenig um die Interessen der Travemünder. Trotz lagerübergreifenden Protestes aus den Travemünder Ortsverbänden aller Parteien, wurde der letzte Fachausschuss für Travemünde abgewickelt. Das ist nicht in Ordnung, zumal Travemünde als der touristische Hotspot unserer Stadt gilt.

 

Sei es die Grünstrandbebauung, die Versuche, den Kurbetrieb zu schließen, die verweigerte Verlängerung der Paul-Brümmer-Straße oder das schäbige Aussehen des Travemünder Bahnhofs – die Lübecker Verwaltung handelt abgehoben, kümmert sich nicht um die Bedürfnisse der Menschen vor Ort und trifft aus der Ferne lebensfremde Entscheidungen.

 

Es gibt viele Gründe, warum Travemünde innerhalb der Lübecker Stadtteile eine Sonderrolle einnehmen muss. Im Seebad herrschen völlig andere Verhältnisse und Notwendigkeiten als in den anderen Stadtteilen. Travemünde gilt als der Treiber für ein umfangreiches und erfolgreiches Stadtmarketing. Wer das nicht anerkennt, hat keinen Sinn für Realitäten. Deshalb plädiert die FUL für einen eigenen Fachausschuss in der Verwaltung und einen starken Kurbetrieb vor Ort, der die besonderen Belange bearbeitet und begleitet.

 

Der Ortsrat Travemünde sollte nicht abgewertet sondern gestärkt werden. Er sollte ein Beispiel für ernsthafte Beteiligung vieler Bürgerinnen und Bürger auch für andere Lübecker Stadtteile sein. In jeder anderen schleswig-holsteinischen Stadt gibt es Ortsbeiräte, nur Lübeck beharrt auf seiner zentralistischen Struktur, die nicht mehr zeitgemäß ist. Die FUL wird sich weiterhin für Travemünde stark machen und die merkwürdigen Entscheidungen nach der Kommunalwahl noch einmal auf die Tagesordnung bringen.“

 

PRESSEERKLÄRUNG 19/2013 vom 25. März 2013




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