Bibliotheken nicht verteuern

Die FUL-Fraktion spricht sich gegen höhere Entgelte bei der Lübecker Stadtbibliothek aus. Schon jetzt seien die Gebühren deutlich höher als in anderen Städten. Erhöhte Einnahmen von gerade einmal 10 000 Euro jährlich rechtfertigten die Massnahme nicht, meint die FUL.

 

Klaus Voigt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und kulturpolitischer Sprecher der FUL, erklärt hierzu:

 

"Die Fraktion FUL lehnt höhere Gebühren in den Lübecker Bibliotheken ab. Nach den aktuellen Plänen soll die Jahresgebühr um 20 Prozent angehoben wurden. Bei dieser Massnahme geht die Kultursenatorin von erhöhten Einnahmen in Höhe von höchstens 10 000 Euro aus, befürchtet aber auch den Weggang einiger Bibliothekskunden und schließt sogar sinkende Einnahmen durch die Massnahme nicht aus. Wir finden, dies ist keine vernünftige Politik. In Kiel und Neumünster sind die Bibliotheksentgelte deutlich günstiger als in Lübeck, in Rostock sind die Bibliotheken sogar umsonst.

 

Angesichts der geringen Summe, die hier generiert werden soll, halten wir die Pläne für falsch. Lübeck hat 1,3 Milliarden Euro Schulden. Was bitte, sollen diese eventuellen 10 000 Euro mehr daran ändern. Hierfür soll in Kauf genommen werden, dass sich viele Lübeckerinnen und Lübecker aus den Bibliotheken zurückziehen und dieses selbstbestimmte Bildungsangebot nicht mehr wahrnehmen können. Das ist nicht im Sinne unserer Stadt.

 

Bildungskosten rentieren sich - nur später. Besonders für Kinder und Jugendliche muss ein kostengünstiges Bibliotheksangebot erhalten bleiben. Die FUL-Fraktion wird eine entsprechende Initiative in der Bürgerschaft und im Lübecker Kulturausschuss anstoßen."

 

PRESSEERKLÄRUNG 7/2013 vom 24. Januar 2013




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