Flughafen konsolidieren

Der Fraktionsvorsitzende der FUL, Jens-Olaf Teschke, kritisiert die Auseinandersetzungen um den Flughafen als unsachlich. Die SPD habe den Flughafen schon abgeschrieben, obwohl es positive Entwicklungen gebe. Der Bürgerentscheid, der sich klar für den Erhalt des Flughafens aussprach, werde durch Nichtstun systematisch ausgehebelt, so Teschke. Die FUL will den Flughafen retten.  

 

Der Fraktionsvorsitzende der FUL, Jens-Olaf Teschke, erklärt hierzu:

 

"Auch in der FUL haben wir kontrovers über den Flughafen diskutiert. Die Lage ist schwierig. Der Geschäftsführer des Flughafens hat auf der vergangenen Fraktionssitzung der FUL detailliert dargestellt, welche Möglichkeiten der Flughafen zurzeit hat. Die FUL spricht sich für die Variante "Konsolidieren bei gleichzeitiger Investorensuche" aus. Das sehr harte Sparprogramm, das den Verlust vieler Arbeitsplätze beinhaltet, wird trotzdem vom Betriebsrat des Flughafens mitgetragen und kann den Flughafen, selbst wenn sich kein Investor finden sollte, im Jahr 2020 in die schwarzen Zahlen bringen. Wenn man das Ganze überrechnet, ist das die günstigste Lösung für die Stadt Lübeck. Eine sofortige Schließung und ein Rückbau des Geländes können gigantische Kosten verursachen, die weit höher liegen als die bis 2020 zu erwartenden Defizite. Von den bitteren Folgen der Arbeitslosigkeit von über 300 Menschen mal ganz abgesehen. Außerdem muss einmal klar gesagt werden, dass über die Hälfte des aktuellen Defizits aus Zinsen für laufende Kredite besteht – hier muss man Ansetzen und eine Entschuldung des Flughafens angehen. Es gibt auch positive Entwicklungen – so will Ryanair sein Engagement steigern und es wurde ein erster Kooperationsvertrag mit dem Flughafen Hamburg geschlossen.

Die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und Linken verhält sich verantwortungslos. Die über 90jährige Geschichte des Lübecker Flughafens wird auf die Jahre des Defizits reduziert und beinahe täglich salopp und unsachlich herabgewürdigt. Die Parteien haben sich längst entschieden, den Flughafen durch Nichtstun untergehen zu lassen und sind sachlichen Argumenten nicht mehr zugänglich. Wir beobachten ein ideologisch motiviertes Verhalten, dass die Interessen der Beschäftigten des Flughafens und den ersten erfolgreichen Bürgerentscheid in der Lübecker Geschichte nicht gelten lässt – das Ganze hat mit einer ehrlichen Debatte und verantwortungsvoller Kommunalpolitik weitgehend nichts mehr zu tun. Die FUL spricht sich für eine harte Konsolidierung des Flughafens und für den Erhalt der Arbeitsplätze aus. Die Investorensuche muss gleichzeitig weiter gehen und das öffentliche Schlechtreden des Unternehmens muss sofort aufhören." 

 

PRESSEERKLÄRUNG 28/2012 vom 11. Mai 2012




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